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Tanz der Verlorenen

Geschichten, geschrieben im Zwielicht des Lebens

AIT, Hamburg 2011, 128 Seiten, eBook
ISBN 978-3-942967-00-6


7,90 €

via AIT


Da ist Joe, der mit einer lahmen Katze in einer Gartenlaube lebt. Und Mira, die Trinkerin auf der Parkbank. Wir begegnen Skoff, der aus Jux eine Bank überfällt und zum Mörder wird. Als die Sommerzeit zu Ende geht, erwachen in jener zusätzlichen Stunde in Weidenbrunn die Dämonen. Im Gefängnis schmiedet Kaprun einen teuflischen Plan; der Mann, der ihn hinter Gitter brachte, soll seine eigenen Abgründe erleben. Oberstudienrat Möbius hat in seiner Wohnung ein Zimmer, in dem sein wahres Ich zum Vorschein kommt. Wir folgen Kommissar Wokas durch einen Sonntag im Mai, der mit einem Mord beginnt und mit einem Joint endet. Feddersen will nach einem harten Arbeitstag nur noch nach Hause, aber der Bus macht einen Umweg durch die Wüste des Grauens. Jeekoff muß erfahren, daß es eine U-Bahn gibt, in die er besser nicht eingestiegen wäre. Zeugenaussagen werfen unterschiedliches Licht auf Tanjas Leben und ihre letzten Stunden. Als Berti Hohmann erkennt, wer Lucie wirklich ist, gibt es keine Rettung mehr für ihn.
Sie alle und noch einige andere mehr leben am Rande der Gesellschaft. Sie sind Ausgestoßene, Außenseiter, Einzelkämpfer. Alle wollen nur das Eine: Überleben. Aber sie müssen erkennen, daß dies nicht immer gelingt. 24 Geschichten und ein Reigen. Kurzkrimis, augenzwinkernde Winzlinge und subtiler Horror.
Sakows erstes Buch mit Kurzgeschichten, die keinen Bezug zum SM haben. Gleichwohl zeichnen sprachliche Brillanz und überraschende Wendungen auch diese Texte aus.

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