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Hinter den Spiegeln, wo
die andere Seite der Liebe beginnt, dort stoßen sie aufeinander:
Huren und Heilige, Hexen und Teufel, Soldaten und Partisanen. In
neun Storys, einer längeren Erzählung und einem Dramolett
müssen sie alle das Fegerfeuer ihrer Begierden
durchleiden.
Ob ein durchgeknallter Polizist (natürlich der Scheiß Bulle
Robert Frost) seine Nervenärztin mit der Waffe therapiert, ob eine
exzentrische Schriftstellerin einen Beichtstuhl betritt oder die
aufmüpfige Ehefrau vom Hausfreund im Heizungskeller an ein Wasserrohr
gekettet wird, nie ist der Ausgang der Handlung vorhersehbar.
Hier wurden nicht einfach nur Geschichten geschrieben. Hier wurden sadoromantische Ton- dichtungen komponiert. Wenn
Peitschen knallen, und
Ketten rasseln, wenn Opfer wimmern und Täter röhren, verschmilzt das
Moll des Schmerzes mit dem Dur der Liebe.
Jede der Figuren, ob dominant oder devot, kann für sich alleine
bestehen; doch HINTER DEN SPIEGELN hängt alles zusammen. |